Hevea Brasiliensis als Wildgewaechsweiterzurück1. Die Heimat des Kautschuks

Der erste Kautschuk wurde vermutlich zuerst in Nordamerika entdeckt und aus dem Guayulestrauch gewonnen. Ein anderer Kautschuklieferant wurde später im Castillabaum in Mexiko gefunden.

Nach heutigen Begriffen sind die Kautschukarten Nord- und Mittelamerikas jedoch nur minderwertige Sorten. Die heute meistgenutzte, in vielen tropischen Ländern kultivierte Kautschukpflanze ist die Hevea brasiliensis, die, wie aus ihrem Namen entnommen werden kann, Südamerika zur Heimat hat. Dieser bis zu 20 Meter hohe Baum ist dort vor allem im Gebiet des Amazonas weit verbreitet. Es gibt jedoch auch noch sehr viele andere verschiedenartige Pflanzen, die Kautschuklatex führen. Sie sind fast auf der ganzen Welt verbreitet, vorallem aber innerhalb der tropischen Zonen.hevea_loewenzahn.jpg (8025 Byte)

Gewisse Arten sind Bäume gewaltigen Ausmasses, wie die Heveen und die Ficusarten, andere bilden Schlinggewächse, wie die Landolphien, Wieder andere sind Sträucher, wie die Guayule, oder sogar nur Löwenzähne, wie die Kok-Sagys. Der überwiegende Teil des heute gewonnenen Naturkautschuks stammt von der Hevea brasiliensis, da, als die ersten Kautschukplantagen angelegt wurden, aufgrund ihrer überlegenen Eigenschaften die Wahl auf sie gefallen war.weiter